Vibrationsplatten – BMS (Biomechanische Schwingungen)

Posted on 31. März 2014. Filed under: Wirkungsweise | Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , , , , , , |


Was ist BMS?

Im Zusammenhang mit Vibrationstraining fällt häufig der Begriff BMS. Was ist das eigentlich?

Die Biomechanische Muskelstimulation (BMS) wirkt, wie der Name bereits verrät, durch rein mechanische Teilkörper- oder Ganzkörperschwingungen auf die körpereigenen Schwingungsparameter ein, unterstützen jene oder wirken ihnen entgegen, wie dies bei krankheitsbedingten Veränderungen erwünscht ist. So sind gezielte Einflussnahmen auf unseren Bewegungsapparat (Muskeln/Bänder/Knochen…), den Blutkreislauf und das Lymph- wie auch das Hormonsystem möglich. Positive Anpassungs- bzw. Trainingseffekte werden zudem in der Sensomotorik erreicht, dem Zusammenspiel von Nerven- und Muskelsystem.
Die Behandlungsmethode kommt daher in vielen Kliniken und physiotherapeutischen Praxen zum Einsatz.
Die Art der Schwingungen im Zusammenwirken mit weiteren Faktoren wie Frequenz, Amplitude und Dauer bestimmen den Erfolg einer Behandlung!

Das Phänomen der Schmerzlinderung

Häufig sind die Schmerzempfindungen des Patienten der begrenzende Faktor bei der Anwendung von Bewegungsprogrammen im Rahmen der Physiotherapie. Da die Natur der Schmerzempfindungen bis heute nur in Ansätzen geklärt ist, gehen wir davon aus, dass der Schmerz ein biologisches Signal für Störungen im Körper ist. Die am meisten verbreitete Theorie hält die menschliche Zelle für den Schmerzherd.
Aufgrund von Verletzungen ergießen sich Stoffe wie Serotonin, Calciumchlorid, Histamin und andere in die Zellzwischenräume und reizen so die Schmerzrezeptoren.
Schmerzlinderung würde sich dann ergeben, wenn der Austausch der Zellulär- und Intrazellulärflüssigkeiten gefördert und somit die Konzentration von Reizstoffen in den Schmerzherden reduziert würde. Die durchblutungsfördernde und den Stoffwechsel anregende Wirkung der BMS spricht für deren positiven Beitrag zur Schmerzlinderung.

Verbesserung der Beweglichkeit

In der Therapie und der krankengymnastischen Nachbehandlung von Gelenkkontrakturen konnten sowohl Kontrakturen nach längerer Immobilisation als auch postoperativ aufgetretene Kontrakturen mit Hilfe der BMS wirkungsvoll behandelt werden. Nicht nur muskuläre Verkürzungen, sondern auch Kapselkontrakturen oder sogar Verwachsungen können gelöst werden.
Ebenso zeigen die Ergebnisse im rehabilitativen Bereich, dass sich mit der BMS Verklebungen infolge von Narbenbildungen durch Verletzungen wirkungsvoll behandeln lassen.

Muskeltonisierung

Beim Fehlen des Muskelgehorsams, z.B. durch Erkrankung des neuromuskulären Apparates wie bei Paresen, Plexusentzündungen, Lähmungen, Muskeldystrophie u.ä. kann die BMS zur Muskeltonisierung und zur Entwicklung der Bewegungskoordination und Einübung bestimmter Bewegungen oder ganzer Bewegungsabläufe, angewandt werden.
Muskeln, die nicht aktiv ihre Arbeit ausführen können, müssen mit Hilfe eines Gerätes oder der Therapeutenhand gedehnt und stimuliert werden.

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